Über 500 begleitete Gründungen in Österreich
Vergleich

Buchhaltungssoftware für Gründer

Die wichtigste Frage bei Buchhaltungssoftware ist nicht der Funktionsumfang, sondern ob sie österreichisches Steuerrecht kann und ob dein Steuerberater damit arbeiten kann. Beides wird beim Vergleich regelmäßig übersehen.

  • 5 Kriterien
  • Nach Gründungstauglichkeit
  • Auf Österreich gerechnet
Buchhaltung · AT
Worauf es bei einer Gründung ankommt
  • Österreichisches Steuerrecht
  • Kompatibilität mit dem Steuerberater
  • Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht

Und zuerst die ehrliche Frage: Brauchst du das überhaupt? Wer ein Produkt kauft, das er nicht braucht, hat auch mit dem besten Anbieter das falsche Ergebnis.

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Kriterien, die zählen
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Rechtsformen eingeordnet
4
Fragen beantwortet
AT
auf Österreich gerechnet
Der Österreich-Test

„DACH" auf der Website ist kein Nachweis.

Der häufigste Fehler entsteht nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus einer guten Quelle: Man liest einen deutschen Vergleich, nimmt den Testsieger und merkt Monate später, dass die Meldungen nicht passen. Diese vier Punkte trennen brauchbar von unbrauchbar.

Umsatzsteuervoranmeldung

In ÖsterreichEigenes österreichisches Formular und eigener Meldeweg über FinanzOnline.

Was DE-Software machtAnderes Formular, andere Schnittstelle. Ein deutsches Modul meldet nicht nach Österreich.

Kleinunternehmerregelung

In ÖsterreichEigene österreichische Grenze und eigene Toleranzregel.

Was DE-Software machtAndere Grenze. Wer die deutsche Logik übernimmt, rechnet mit der falschen Schwelle.

Registrierkassenpflicht

In ÖsterreichManipulationssicherheit mit Signatureinheit, wenn bar kassiert wird.

Was DE-Software machtVergleichbare, aber nicht deckungsgleiche Vorgaben. Die österreichische Umsetzung fehlt in reinen DE-Produkten.

Kontenrahmen

In ÖsterreichÖsterreichischer Einheitskontenrahmen, den die Kanzlei erwartet.

Was DE-Software machtDeutscher Standardkontenrahmen. Die Umstellung macht dein Steuerberater — und rechnet sie ab.

Genannt sind nur Regelungsbereiche, keine Sätze und Grenzen — die ändern sich und stehen mit Rechtsstand auf den Steuerseiten. Die eine Frage, die du dem Anbieter stellst: Meldet das Produkt selbst über FinanzOnline?

Nach deiner Rechtsform

Ob Pflicht oder Kür, entscheidet die Form.

Genau das trennt diese Seite vom generischen Vergleich: Buchhaltungssoftware ist bei der einen Rechtsform Gründungsvoraussetzung und bei der anderen nur zu empfehlen. Was für dich gilt, steht in der Zeile deiner Form.

Für welche Rechtsform das Produkt unverzichtbar, empfohlen oder optional ist, mit Begründung.
RechtsformFür dichWarum
EinzelunternehmenEmpfohlenFür die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung reicht am Anfang oft ein schlankes Werkzeug. Sobald du regelmäßig Rechnungen stellst, spart die richtige Software mehr Zeit, als sie kostet.
GmbHUnverzichtbarDie GmbH ist bilanzierungspflichtig, also doppelte Buchführung. Das ist ohne vollwertige Software faktisch nicht zu stemmen — und die Wahl solltest du mit der Steuerberatung abstimmen.
OGEmpfohlenJe nach Umsatz Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanz. In beiden Fällen erleichtert eine Anbindung an die Kanzlei die Abstimmung zwischen mehreren Beteiligten.
FlexCoUnverzichtbarWie die GmbH bilanzierungspflichtig. Eine Lösung, die den österreichischen Kontenrahmen und die Meldewege kennt, ist damit keine Kür, sondern Voraussetzung.

„Unverzichtbar" heißt praktisch — Gründungsvoraussetzung oder faktisch unumgänglich, keine gesetzliche Anschaffungspflicht. Noch unsicher, welche Form zu dir passt? Der Rechtsformfinder klärt das in zwei Minuten.

Wonach wir bewerten

Die Kriterien stehen vor jeder Empfehlung.

Sie sind nach Gründungstauglichkeit gewählt, nicht nach dem, was sich gut vergleichen lässt. Deshalb steht hier manches, was in generischen Vergleichen fehlt — und manches nicht, was dort ganz oben steht.

  1. Österreichisches Steuerrecht

    Viele bekannte Programme sind für den deutschen Markt gebaut. Umsatzsteuervoranmeldung, Kleinunternehmerregelung und die Meldeformate unterscheiden sich aber. Software, die nur deutsche Regeln kennt, produziert Fehler, die du später teuer korrigierst.

  2. Kompatibilität mit dem Steuerberater

    Kann deine Kanzlei die Daten direkt übernehmen oder muss sie alles neu erfassen? Das ist der größte Kostenhebel überhaupt. Frag deinen Steuerberater vor der Entscheidung, nicht danach.

  3. Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht

    Handel, Gastro, Dienstleistung mit Barzahlung

    Ab bestimmten Umsatz- und Barumsatzgrenzen greifen in Österreich besondere Pflichten. Wer bar kassiert, braucht eine Lösung, die das abdeckt und manipulationssicher protokolliert.

  4. Bank-Anbindung

    Automatischer Kontoimport spart pro Monat spürbar Zeit. Prüfe konkret, ob deine Bank unterstützt wird, nicht nur ob es „Bank-Anbindung" gibt.

  5. Was passiert beim Wechsel

    Kommst du an deine Daten heran, wenn du das Programm wechselst? Aufbewahrungspflichten laufen Jahre; eine Lösung, aus der du nicht sauber exportieren kannst, wird zum Klotz am Bein.

Häufigster Fehler

Deutsche Software für den österreichischen Betrieb

Der häufigste Fehler: Man liest einen deutschen Vergleich, nimmt den Testsieger und merkt Monate später, dass Meldungen und Formulare nicht passen. Achte darauf, dass der Anbieter Österreich ausdrücklich unterstützt, nicht nur „DACH" auf der Website stehen hat.

Aus der Begleitung, nicht aus dem Merkblatt.

Selbst prüfen

Keine Rangliste, aber eine Prüfliste.

Eine Rangliste, die wir nicht selbst geprüft haben, wäre geraten — und genau das werfen wir anderen Vergleichsportalen vor. Was wir stattdessen tun: die Kriterien durchklickbar machen, damit du deinen Kandidaten selbst dagegen prüfst — und im Erstgespräch gehen wir deinen Fall gemeinsam durch.

Prüf deinen Wunschanbieter

Wir stellen keine Rangliste auf, die wir nicht geprüft haben. Was wir stattdessen tun: die Kriterien durchklickbar machen. Hak ab, was dein Kandidat erfüllt.

0 von 5 Kriterien erfüllt

Bewertet wird nur, wie viele der oben genannten Kriterien erfüllt sind — das ist keine Produktempfehlung. Wenn du unsicher bist, klären wir das im Erstgespräch mit.

Was noch kommt

Sobald wir geprüft haben, erscheinen hier die Anbieter, die unsere Kriterien erfüllen. Bis dahin gilt die Prüfliste oben — und wenn du unsicher bist, klären wir deinen Fall im Erstgespräch.

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Noch nicht gegründet?

Erst die Rechtsform, dann das Produkt.

Was du brauchst und wann, hängt an der Rechtsform. Der Finder klärt das in zwei Minuten.

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Das sagen andere

Geschätzt von Unternehmern.

8 Stimmen aus ganz Österreich
Andreas zeichnet sich durch eine rasche und fundierte Auffassungsgabe aus, welche sich zielgerichtet in Kundenlösungen wiederfindet. Wir waren und sind sehr zufrieden mit den Leistungen. Ich kann Andreas uneingeschränkt weiterempfehlen.
Roger KobelNextEvent AG
Andreas denkt immer in Lösungen. Sein vernetztes Denken, sein Gespür für Synergien und seine klare, direkte Kommunikation machen ihn zu einem großartigen Unternehmer, Kollegen und Mitgesellschafter. „Geht nicht“ gibt’s für ihn nicht!
Valerie-Sophie SchönbergSchönberg Consulting
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Ich habe Andreas als kompetenten Fachmann kennengelernt, der die Bedürfnisse seiner Kunden in den Fokus seines Arbeitens stellt.
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Moritz ScheerScheer a Moment
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Christoph Böhmyuutel
Ich kenne Andreas nun seit über 10 Jahren. Was ich sehr schätze, ist seine visionäre Sicht und den Willen, anderen zu helfen. Top Netzwerker und Unternehmer. Danke!
Sebastian Prohaskaithelps
Alle Stimmen lesen

Empfehlungen über den Gründer dieser Plattform. Zu den Gründungspaketen selbst gibt es noch keine Bewertungen — das steht auf der Stimmen-Seite auch so.

Häufige Fragen
Kann ich deutsche Buchhaltungssoftware in Österreich nutzen?

Nur wenn der Anbieter Österreich ausdrücklich abdeckt. Umsatzsteuervoranmeldung über FinanzOnline, die österreichische Kleinunternehmergrenze, der Einheitskontenrahmen und die Registrierkassenpflicht unterscheiden sich vom deutschen Markt. Ein reines DE-Produkt meldet nicht nach Österreich — „DACH" auf der Website ist dafür kein Nachweis.

Brauche ich als Kleinunternehmer überhaupt eine Software?

Zwingend ist sie nicht. Solange du wenige Rechnungen im Jahr stellst, reicht oft ein einfaches Werkzeug oder eine saubere Tabelle. Wichtiger als der Funktionsumfang ist, dass deine Rechnungen die österreichischen Pflichtangaben tragen und du die Belege geordnet aufbewahrst.

Muss die Software zu meinem Steuerberater passen?

Das ist der größte einzelne Kostenhebel. Kann die Kanzlei deine Daten direkt übernehmen, spart das jedes Jahr Stunden; muss sie alles neu erfassen, zahlst du dafür. Kläre die Kompatibilität vor der Entscheidung, nicht danach — viele Kanzleien empfehlen ohnehin ein bestimmtes Format.

Was gilt, wenn ich bar kassiere?

Ab bestimmten Jahres- und Barumsatzgrenzen greifen in Österreich die Registrierkassen- und die Belegerteilungspflicht. Wer bar kassiert, braucht eine Lösung, die das abdeckt und manipulationssicher protokolliert. Die konkreten Grenzen stehen mit Rechtsstand im Wissensbereich.